Persönlichkeiten

Wilfredo Laura

Für seine Tätigkeit als Koordinator der Feierlichkeiten zum 150-jährigen Jubiläum von Pozuzo, als Direktor des Museums Schafferer in Pozuzo sowie seine vielfältigen Bemühungen für die integrale Entwicklung Pozuzos wurde Wilfredo Laura Contreras vom österreichischen Bundespräsidenten das Große Goldene Ehrenzeichen verliehen. Die Auszeichnung wurde am 21. Februar 2012 vom österreichischen Botschafter in Peru, Dr. Andreas Melan, im Wohnsitz des Botschafters in Lima überreicht. In seiner autobiographischen Dankesansprache denkt Wilfredo über seine Aktivitäten nach:

Sehr geehrter Botschafter der Republik Österreich, Herr Dr. Andreas Melan mit Ehefrau, sehr geehrte Mitarbeiter der Botschaft.

Dr. Robert Frank, Attache für wirtschafltiche Zusammenarbeit der Europäischen Union in Peru.

Herr Andreas Kauke, Erster Sekretär der deutschen Botschaft in Peru.

Minister Eduardo Barandiarán, Dirección General de Europa del Ministerio de Relaciones Exteriores del Perú.

Dr. Albrecht Schmidt, Direktor der deutsch-peruanischen Schule «Alexander von Humboldt».

Sehr geehrte Anwesende der deutsch-österreichischen Gemeinschaft und Vertreter wichtiger peruanischer Institutionen.

Geschätzte Familie und Freunde aus Pozuzo.

Für meine bescheidene Person ist es eine große Ehre und eine Privileg diese Auszeichnung der österreichischen Regierung aus ihren Händen, geschätzter Botschafter und Freund Dr. Melan, zu erhalten.

Meine Beziehung mit Pozuzo beginnt im August 1979 als ich sehr jung in dieses schöne Tal im zentralen Urwald Perus kam um als Landschullehrer im Weiler Mazuhuazo (zwei Tagesreisen auf einem Saumpfad von Pozuzo entfernt) zu arbeiten. Später dann auch in Codo de Pozuzo, heute ein blühender Distrikt der Provinz Puerto Inca, Region Huanuco. Diese Arbeit dauerte dann bis zum Jahr 1983.

Da ich mich zum Geschichts- und Geographielehrer der Mittelstufe weiterbildete bat ich um Versetzung in die Schule «Colegio Nacional Túpac Amaru» in Pozuzo, die im März 1984 vollzogen wurde. In dieser Schule arbeitete ich dann bis zum Ende meiner Laufbahn als Erzieher, zuletzt als Direktor der Schule (bis März 2011). Einige Jahre war ich mit der Koordination der Mittelstufe im Distrikt Pozuzo beauftragt.

Als ich als Lehrer nach Pozuzo kam war es für mich vordringlich, die Geschichte, Traditionen und Gebräuche dieser hübschen Ortschaft von Nachkommen deutsch-österreichischer Einwanderer kennenzulernen. Es wurde für mich wichtig, mich mit den Bewohnern zu identifizieren und mich der sozialen und kulturellen Entwicklung Pozuzos verpflichtet zu fühlen. Ich widmete mich mit Kräften meiner erzieherischen Tätigkeit und meine Verpflichtung für die Gemeinschaft erlaubte mir den Respekt, Wertschätzung und Anerkennung seiner Obrigkeiten, der älteren und herausstechenden Personen, Vertreter kultureller und religiöser Institutionen und vor allem meiner Schüler und ihren Eltern zu gewinnen.

Aus Anlass des 125-jährigen Jubiläums von Pozuzo am 25. Julio 1984 kam eine Abordnung von 25 Österreichern. Geleitet wurde sie von Herrn Edi Förg, Bürgermeister der Partnergemeinde Silz, in Vertretung der Landesregierung Tirol und von Herrn Bruno Habicher, Vorsitzender des «Freundeskreises für Pozuzo». Leitspruch des Besuches war: «POZUZO, NICHT MEHR VERGESSEN IM URWALD»! Das große Problem bei diesem Besuch war, dass sich die Besucher nicht mit den Kindern und Jugendlichen aus Pozuzo verständigen konnten.

Ein anderes beeindruckendes Erlebnis hinsichtlich der deutschen Sprache war im November 1985 als Dr. Karl Ilg, Professor an der Universität Innsbruck, zu Besuch weilte. Die lokalen Autoritäten und die «Asociación de Historia y Cultura de Pozuzo» organisierten ein kulturelles Programm während dem Herr Ilg zum «illustren Gast» erklärt wurde. In seiner Ansprache stellt Dr. Ilg sein Buch «Heimat Südamerika Brasilien und Peru» vor. Das gesamte Programm lief in deutscher Sprache ab und die meisten Anwesenden, vor allem Kinder und Jugendliche, verstanden fast nichts. Pfarrer Peter Taschler versuchte deshalb zumindest die wichtigsten Teile ins Spanische zu übersetzen.

Alle diese Veranstaltungen und die kulturellen Beziehungen zu Österreich erlaubten mir, viele bedeutende Personen kennenzulernen: die Gründer des Tiroler Freundeskreises für Pozuzo Bruno Habicher und Elisabeth Schwarz, die österreichishe Lehrerin Birgit Riedler-Engl, die den Tiroler Dialekt in Pozuzo erforschte (1987), Dr. Wilfried Schabus von der Wissenschaftlichen Akademie Österreichs (Linguist, Forscher und Author verschiedener Bücher über österreichische Kolonien in Lateinamerika), die Tiroler Lehrerin Theresia Treichl, Mitbegründerin des Museums Schafferer in Pozuzo (1993), sowie weitere Österreicher und Deutsche die zwecks Studium, Forschung, Arbeit oder Tourismus nach Pozuzo kamen und die nach Rückkehr in ihre Heimat zu großen, um die Entwicklung Pozuzos bemühte Freunde wurden.

Ich begriff, dass die Kinder und Jugendlichen in Pozuzo dabei waren die Sprache ihrer Vorfahren zu verlieren, die Fähigkeit sich verständigen zu können und vor allem die kulturellen Beziehungen zu Österreich und Deutschland. Die deutsche Sprache wurde mir zur grössten Sorge. Aus verschiedenen Gründen war das Lehren der deutschen Sprache zu einer privaten Angelegenheit geworden (Asociación de Historia y Cultura de Pozuzo) und die Pflege des Tiroler Dialektes gab es nur zuhause am Sonntag nach der Messe.

Alles im Zusammenhang mit der Lehre und Erhaltung der deutschen Sprache in Pozuzo ist in der Zeitschrift «Despertar Pozucino» veröffentlicht. Doch möchte ich erwähnen, dass ich als Direktor der Schule Túpac Amaru in Pozuzo erreichte, dass das Erziehungsministerium den Unterricht der deutschen Sprache zum 1. März 1988 in der Schule offiziell erlaubte. Jedoch standen keine Deutschlehrer zur Verfügung, es mangelte an einem an die Gegebenheiten in Pozuzo angepassten Lehrplan uns es fehlten Bücher und weitere Unterrichtsmaterialien, die zur Unterrichtung der deutschen Sprache erforderlich waren.

Im Mai 1989 erarbeitete ich in Zusammenarbeit mit Herrn August Egg Schuler über die «Asociación de Historia y Cultura» ein «Kulturprojekt zum Lehren der deutschen Sprapche in Pozuzo». Dieses Projekt wurde von den Verantwortlichen in Gemeindeverwaltung, Schulen, Kirche, Eltern der Schulkinder und weiteren Institutionen unterstützt. Unterschrieben und abgestempelt wurde das Kulturprojekt zur Anerkennung und Kooperation bei einer Reihe von Institutionen vorgelegt: Erziehungsministerium in Lima, deutsche und österreichische Botschaft in Peru, Goethe-Institut Lima, Deutsch-peruanische Schule «Alexander von Humboldt» (Lima), Landesregierung Tirol, Freundeskreis für Pozuzo (Silz, Tirol), Österreichisches Lateinamerika-Institut.

Auf Initiative des Pfarrers Peter Taschler und mit Unterstützung des österreichischen Botschafters in Peru, Dr. Udo Ehrlich, und des Studiendirektors des Goethe-Instituts in Lima, Dr. Johann Greimel, konnte ich im August 1989 nach Österreich reisen, um an der Wiener Universität deutsch zu lernen und an den Konferenzen und Seminaren des Österreichischen Lateinamerika-Instituts teilzunehmen. Dies gab mir die Möglichkeit bei verschiedenen privaten und staatlichen Institutionen die Ziele und Anliegen des Kulturprojekts zu erläutern.

In Wien wurde ich von den Jesuiten aufgenommen, deren Superior der Tiroler Priester Hannes König war. Mit Unterstützung des Österreichischen Lateinamerika-Institut und Dr. Wilfried Schabus von der Wissenschaftlichen Akademie erhielt ich ein Stipendium zum Erlernen der deutschen Sprache an der Wiener Universität.

Während meines Aufenthaltes in Österreich konnte ich wichtige Kontakte zu Institutionen, staatlichen Stellen, Akademien und Personen aufnehmen, die an Geschichte und Kultur von Pozuzo interessiert waren. Erwähnen möchte ich Dr. Harald Holtz, der über mehr als 30 Jahren, zunächst als Vorsitzender der «Unión Austria» in Peru und dann in Wien, viel für die Entwicklung Pozuzos getan hatte. Aus diesem Grunde wurde ihm im Jahre 1982 vom peruanischen Präsidenten Fernando Belaunde Terry die Auszeichung «Gradfo de Gran Oficial» verliehen. Bei Veranstaltungen des Österreichischen Lateinamerika-Instituts i Salzburg (1989) konnte ich Herrn Dr. Franz Irbinger kennenlernen, der später Botschafter in Peru und ein großer Freund wurde.

Obwohl mir die Universität Wien einen Studienplatz zu einem Doktorat gewährte, musste ich zurück nach Pozuzo, um weiter in der Schule und für die Kultur tätig zu sein. Im September 1990 wurde das Kulturabkommen zur Erhaltung und Unterricht der deutschen Sprache in Pozuzo unterzeichnet. Zuvor war es von Dr. Karl Ilg, Professor der Universität Innsbruck und Spezialist in Themen der deutsch-österreichischen Kolonien in Lateinamerika, für die österreichische Regierung analisiert worden. Das Dokument wurde auch vom Vorstand des Freundeskreises für Pozuzo en Silz, Tirol, diskutiert und angenommen. Das Abkommen wurde von Herrn Joseph Müller Randolf in Vertretung der « Asociación de Historia y Cultura de Pozuzo» und dem «Allgemeinen Deutschen Kulturverband» in Wien vertreten durch Frau Gertraud Schuller, unterzeichnet. Dieses Abkommen hatte eine Laufzeit von drei Jahren (1991–1993). Ich hatte die Ehre und das Privileg als Direktor für die Abwicklung dieses Abkommens verantwortlich zu sein.

Aus Anlass des 135. Jubiläums von Pozuzo hatten wir den Besuch vom österreichischen Botschafter in Peru, Artur Schuschnigg, der sich verpflichtete bei der österreichischen Regierung Hilfe zur Fortsetzung und Verstärkung des Unterrichts der deutschen Sprache zu erreichen. Dieser hatte schon auf mein Betreiben hin im Jahre 1987 in der Schule mit der freiwilligen Arbeit der österreichischen Lehrerin Birgit Riedler-Engl begonnen. So kiommt im Jahre 1996 die Tiroler Lehrerin Barbara Wurnig nach Pozuzo und 6 Jahre lang wurden wir von österreichischen Lehrern unterstützt. Später wurde dieses Projekt von der deutschen Lehrerin Helga Wilhelm geleitet. Dieses vom Tiroler Freundeskreis für Pozuzo unterstützte Projekt liegt heute voll in den Händen von Lehrkräften aus Pozuzo und es freut mich überaus, dass Cecilia Schmidt, meine Ehefrau, eine der Verantwortlichen für das Projekt des Unterrichts der deutschen Sprache in Pozuzo ist.

Es sind wirklich viele Ämter die ich innehatte und viele Aktivitäten, die ich in Pozuzo entwickelte, dich möchte ich folgendes herausstellen: Im ganzen Jahrzehnt der neunziger Jahre widmete ich mich, zusätzlich zu meiner Arbeit in der Schule, der von mir gegründeten Zeitschrift «Despertar Pozucino», der Förderung und Bekanntmachung des Tourismus und leitete, vom Bürgermeister Joseph Müller beauftagt, die Gründung der «Cámara de Comercio y Turismo de Pozuzo» in die Wege. Durch das Museum Schafferer und die Gemeindeverwaltung organisierten wir Kurse der typischen Küche von Pozuzo und deutsch-österreichische gastronomische Festivals. Meine Beteiligung an den Festlichkeiten zum 150-jährigen Jubiläum der deutschen Kolonie Tovar in Venezuela im Jahre 1993 war bedeutungsvoll und zusammen mit dem Bürgermeister Joseph Müller führten wir viele Tätigkeiten durch, um die verlorengehende kulturelle Identität in Pozuzo wieder zu stärken: eine intensive Förderung touristischer Aktivitäten, die Institutionalisierung des «Día del Colono» (Tag des Kolonisten) am 25. Juli als zentraler Tag des Jubiläums und die Einrichtung der touristischen Woche (24. bis 31. Juli).

La primera década del siglo XXI mi trabajo también estaba abocado en apoyar a la gestión del Gobierno Local, en la elaboración del Plan de desarrollo estratégico y concertado del distrito de Pozuzo (2003–2010), también integré el Equipo Técnico de la Municipalidad de Pozuzo para la elaboración del presupuesto participativo anual de inversión pública, apoyando de manera desinteresada a varios Alcaldes de Pozuzo (Orlando Susanibar, José Müller, Alfredo Witting, Carlos Gstir, Pedro Ubaldo). Con fondos de la UE y del Estado Peruano se desarrolló el proyecto del PRODAPP (Proyecto de Desarrollo Alternativo en las zonas de Pozuzo y Palcazú) donde participé activamente y como representante de instituciones pozucinas en  el desarrollo de importantes proyectos ambientales, de turismo, socio-culturales, desarrollo de capacidades humanas locales, proyectos productivos, entre otros (2003–2009).

El nivel más alto de todo mi trabajo en Pozuzo, como también de relaciones con las Embajadas de Austria, Alemania, Delegación de la UE en el Perú y demás colonias de habla alemana en América Latina; se da cuando la Municipalidad, en reunión multisectorial, me designan como Coordinador General de la Celebración del Sesquicentenario de Pozuzo (2007–2009) y la organización del VII «Encuentro de Comunidades de habla alemana de América Latina» desarrollado en octubre del año 2009 en Pozuzo. La Coordinación de ambos eventos de carácter local, regional, nacional e internacional me permitió promover la realización de importantes actividades oficiales, protocolares, socio-culturales, de promoción turística, entre otros; como también el trabajo coordinado con el Dr. Georg Woutsas Embajador de Austria en el Perú y con el Dr. Christoph Müller Embajador de la República Federal de Alemania en el Perú, Delegación de la UE en el Perú, Palacio de Gobierno, Cancillería, Ministerios, Gobiernos Locales y Regionales (Pasco, Junín y Huánuco), entre otras importantes Instituciones públicas y privadas nacionales y extranjeras.

Como quiera que esta ceremonia de condecoración hacia mi persona formará parte de la historia de Pozuzo y las buenas relaciones con Austria y Alemania, quisiera resaltar algunas actividades conjuntas que me tocó coordinar a nombre de Pozuzo:

A iniciativa del Embajador de Austria el Dr. Georg Woutsas y contando con el respaldo del Embajador de Alemania Dr. Christoph Müller y los señores Alcaldes de la Municipalidad de Pozuzo y La Punta (Callao); el 21 de julio del 2007 en el Parque Ostolaza en La Punta se desarrolló toda una ceremonia protocolar de conmemoración del Sesquicentenario del arribo al Callao (Perú) de los fundadores austro-alemanes de Pozuzo, un 21 de julio de 1857; en dicha ceremonia se develó una escultura y placa recordatoria en memoria a los colonos, donada por el Ministerio Federal de Asuntos Europeos e Internacionales de Austria, como también la firma de un convenio de hermanamiento de ambos municipios. Como parte de todo este programa se realizó una exposición y venta de productos artesanales, agroindustriales, de gastronomía, presentación de bailes típicos pozucinos, concierto al aire libre de música clásica austro-alemana, promoción turística de Pozuzo, entre otras actividades.  

A pedido del Dr. Christoph Müller Embajador de Alemania en Perú participamos en la «Exposición de objetos, documentos y fotografía» denominado ECHANDO RAICES – «180 años de presencia alemana en el Perú», exposición que se desarrolló del 13 de noviembre al 23 de diciembre del 2007 en la Galería ICPNA, La Molina (Lima); evento organizado por la Asociación «Archivo histórico de la inmigración de habla alemana en el Perú» y el Colegio Peruano-Alemán Alexander von Humboldt de Lima. Con el auspicio de la Embajada de Austria en el Perú participamos con objetos muy valiosos (una olla de bronce y una plancha de metal traída por los primeros colonos de Austria y Alemania; una Kraxe de madera y un machete elaborado en Pozuzo por el Padre Franz Schafferer) y un archivo fotográfico todo ello de propiedad del Museo Schafferer de Pozuzo, este último para la edición del libro ECHANDO RAICES escrito por Diana Millies. En la inauguración de esta importante exposición estuvo presente el señor Helmut Egg y su mamá Rebeca Vogt, quienes demostraron al público asistente algunas costumbres y tecnología artesanal pozucina, como la elaboración de los famosos puros de tabaco y confección de los zapatos pozucinos llamados «trancachos».  

Como un hecho histórico y que quedará registrado en las actividades por el SESQUICENTENARIO DE POZUZO, por primera vez se conmemoró el «DIA NACIONAL DE AUSTRIA» en Pozuzo (26 de octubre del 2007), con la asistencia oficial del Dr. Georg Woutsas y esposa y del Consul Reitinger y esposa; quienes fueron condecorados por la Municipalidad como HUESPEDES ILUSTRES de Pozuzo y  compartieron todo un programa socio-cultural con la Autoridades y población pozucina.  

Me siento muy contento de haber promovido conjuntamente con los Embajadores de Austria y Alemania en el Perú para que una delegación de autoridades de Pozuzo visiten Palacio de Gobierno y ser recibido por el mismo Presidente de la República Dr. Alan García Pérez y su Consejo de Ministros en pleno (25 de julio del 2007) y el homenaje a POZUZO que realizó el Presidente de la República en Palacio de Gobierno (20 de julio del 2009) en presencia de una delegación oficial del Tirol, Colonia Tovar de Venezuela, comunidad pozucina e invitados especiales; donde se concedió importantes condecoraciones de la «Orden al Mérito por Servicios Distinguidos», en el Grado de Gran Cruz, otorgado  al Dr. Herwig Van Staa en su calidad de Presidente del Parlamento Regional del Tirol y al Dr. Antonio Brack Egg, Ministro del Ambiente de ese entonces, por parte del Ministerio de Relaciones Exteriores del Perú. Como también MEDALLA DE HONOR por parte del Congreso de la República en el grado de Gran Oficial otorgado al Dr. Georg Woutsas, Embajador de Austria en el Perú, al Dr. Antonio Brack Egg Ministro del Ambiente y al Lic. Pedro Ubaldo Polinar Alcalde de Pozuzo; DIPLOMAS DE HONOR por parte del Congreso de la República a personas notables y distinguidas de Pozuzo, como también a las principales autoridades y personalidades tirolesas que nos honraron con su presencia durante las festividades por el Sesquicentenario de Pozuzo.

En coordinación con los Directivos del Freundeskreis für Pozuzo y Gesundheit für Pozuzo en el Tirol se logró que el Gobierno Regional del Tirol hiciera llegar distinciones por servicios prestados y medallas al Dr. Georg Woutsas y personas notables de Pozuzo. Por su parte la Municipalidad distrital de Pozuzo institucionalizó la Medalla Sesquicentenario de Pozuzo, la misma que permitió distinguir a las personas notables y Ex Alcaldes de Pozuzo, como también a las principales autoridades regionales, nacionales y extranjeras.

Distinguido Dr. Melan, desde el primer momento que ud asumió el cargo de Embajador de Austria en el Perú, son varios las actividades y proyectos socio-culturales, educativos y productivos  que viene promoviendo a favor del desarrollo sostenible de Pozuzo; espero que con esta nueva visión y a través de la sección Comercial y Marketing de la Embajada de Austria a su cargo, se pueda exportar a la región del Tirol las mermeladas de frutas nativas y exóticas de Pozuzo y a través de Austria a los diferentes países que conforman la UE; muchas gracias señor Embajador por promocionar en los diferentes eventos culturales y en el día Nacional de Austria, al quitosour elaborado a base de pulpa de quito quito, que ud. muy generosamente lo bautizo como «PISCO POZUCINO». Sé que Ud. tiene en cartera varios proyectos para Pozuzo, cuente con todo mi apoyo y aprovecho de esta gran oportunidad para que Usted interceda ante la Universidad de BOKU de Viena que tiene un convenio de cooperación académica con la Universidad de La Molina del Perú, para que amplíen su ámbito de trabajo y proyectos de investigación a la zona de Pozuzo y por ende a la Reserva de Biósfera Oxapampa-Ashaninka-Yanesha, recientemente reconocido por la UNESCO; para que jóvenes pozucinos y de la provincia de Oxapampa puedan participar en estas pasantías y trabajos de investigación a favor del desarrollo sostenible de la región; para ello ya establecí los primeros contactos con el Vice Rector y comitiva oficial  de la Universidad de BOKU que el año pasado estuvieron de visita oficial y académica  en la Universidad de La Molina y mostraron mucho interés al respecto; como también rescatar la cocina pozucina a través de la realización de festivales gastronómicos que contribuirán a la promoción y el desarrollo del turismo en la zona y el intercambio y difusión de la cocina austro-alemana en el Perú y en los Encuentro de Comunidades Alemanas de América Latina, que cada año se desarrolla en diferentes países, este año será en el mes de setiembre en Buenos Aires (Argentina).   

En los años 2007, 2008, 2009 y 2011 he participado en los diferentes «Encuentros de Comunidades de habla alemana de América Latina» realizados en Colonia Tovar (Venezuela), Juiz de Fora y Petropolis (Brasil), Pozuzo (Perú) y Frutillar (Chile) respectivamente; ya sea como ponente en la disertación de temas históricos y socio-culturales de Pozuzo y en mi condición de Coordinador General del VII-CAAL de Pozuzo (2009). En lo que respecta a estos encuentros de comunidades alemanas que se vienen dando cada año en diferentes países en América Latina, para Pozuzo fue un gran honor y privilegio que el Dr. Christoph Müller estuviera presente en este evento internacional, donde en presencia de todas las delegaciones de habla alemana de América Latina fue DECLARADO HUESPED ILUSTRE de Pozuzo y tuvo la generosidad de clausurar este evento y firma del manifiesto de Pozuzo, concerniente a  los principales acuerdos de este VII-CAAL.

Ahora tengo otro gran reto y aspiración, la de contribuir al fortalecimiento de las relaciones socio-culturales, de hermanamiento, promoción turística y de cooperación técnica y cultural de los pueblos de habla alemana en América Latina y por ello con Tula Schmidt estamos promoviendo la formación del Directorio del CAAL-Perú, estoy seguro que recibiremos de ustedes su valioso apoyo y colaboración.

Embajador Melán solo tengo palabras de gratitud, agradecimiento y alta consideración a su distinguida persona y al Gobierno de Austria por concederme esta ALTA DISTINCION y por esa razón a nombre de mi familia y el mío propio, transmitir todos estos sentimientos a su Gobierno y población austriaca que usted muy acertadamente representa; no puedo dejar de mencionar mi gratitud a sus Colegas Ex Embajadores y a todos los trabajadores de la Embajada de Austria en el Perú por apoyar en todo momento mis gestiones y contactos de Austria y Pozuzo, de manera muy especial a la srta Susy Bolzmann quien es testigo presencial de mi trabajo en todos estos años. Mi compromiso de seguir trabajando por el desarrollo integral de Pozuzo y de continuar fortaleciendo las relaciones socio-culturales, cooperación técnica, académicas y de hermandad de Austria y el Perú.

FINALMENTE ESTA CONDECORACIÓN QUIERO DEDICARLO AL PUEBLO POZUCINO, A LAS PERSONAS MAYORES POR SUS SABIAS ENSEÑANZAS, A SUS AUTORIDADES Y DIFERENTES INSTITUCIONES LOCALES  QUE SIGUEN TRABAJANDO CON MUCHO ENTUSIASMO Y HONRANDO LA MEMORIA DE LOS PRIMEROS COLONOS, QUE HACE 153 AÑOS HICIERON DE POZUZO SU NUEVA PATRIA, CON FE, TRADICIÓN Y TRABAJO.  

MUCHAS GRACIAS POR TENER LA PACIENCIA DE ESCUCHARME

Lic. Wilfredo Laura Contreras

Lima, 21 de febrero del 2012 (Residencia del Embajador de Austria en el Perú)



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