Persönlichkeiten

Eva Klein de Zighelboim  

Eva Klein wurde 1933 in Deutschland geboren. Noch als Kind zog sie mit ihrer Mutter nach Frankreich, wo diese als Kinderärztin in einem Heim arbeitete. Mit 14 Jahren kam sie dann nach Peru. Nach der Anerkennung ihres Titels arbeitete ihre Mutter viele Jahre als Ärztin weiter während Eva ihre Schulausbildung abschloss.

Dem Beispiel ihrer Mutter folgend begann Eva mit dem Medizinstudium an der Medizinischen Eva KleinFakultät San Fernando der Universität San Marcos. Zunächst gedachte sie sich der Orthopädie und allgemein der rekonstruktiven Chirurgie zu widmen. Von einem Vortrag des französischen Wissenschaftlers und Genetikers Jerome Lejeune tief beeindruckt erwachte ihr Interesse für die Vererbungslehre.

Nach Beendigung ihres Studiums im Jahre 1958 begann Eva ihre berufliche Tätigkeit im «Hospital del Niño» in Lima (heute Instituto Nacional de Salud del Niño) in Pädiatrie und Neonatologie. Sie führte den Genetik-Service im Krankenhaus ein und war die Leiterin dieser Abteilung, in der sie bis zum Jahr 2002 arbeitete.

Ihre perufliche Erfahrung gab sie als Dozentin in verschiedenen Universitäten und unterschiedlichen Ausbildungsstufen weiter.

Eine Zusammenfassung von mehr als 40 Jahren Arbeit im «Hospital del Niño» ist im Buch «Atlas de dismorfología pediátrica» veröffentlich, das die von der Genetik-Abteilung des Krankenhauses diagnostizierten Krankheiten sowie äußerliche oder sichtbare Missbildungen beschreibt.

Eva Klein ist die Gründerin der «Sociedad Peruana de Genética» (Peruanische Gesellschaft für Vererbungslehre), der 40 Spezialisten, hauptsächlich Frauen, angehören.

Während ihres langen und fruchtbaren Lebens erhielt sie mehrere Auszeichungen: «Mujer Ilustre de Miraflores», «Medalla del Colegio Médico del Callao», «Médico del Año 2011», erteilt vom «Colegio Médico de Lima», Anerkennungen für ihren unermüdlichen Einsatz für Behinderte aus genetischen Ursachen, für die Anpassung komplexer zytogenetischer Techniken an die peruanischen Gegeben und im März 2012 den «Orden al Mérito de la Mujer 2012» in der Kategorie «herausragende berufliche Tätigkeit» für ihre Pionierarbeit in Vererbungslehre in Peru.

 



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