Ziele und Aufgaben


Die Asociación de Beneficiencia Peruano-Alemana, so der offizielle Name, ist unter den bestehenden deutschen Vereinigungen in Peru die älteste und als Dachverein gleichzeitig rechtliche Trägerin der Liegenschaften und Einrichtungen der Humboldt-Schule und des Club Germania.

Die Anfänge des Vereins reichen in die Jahre 1859/1860 zurück, ein genaues Gründungsdatum ist nicht bekannt, aber wie bei E.W. Middendof (Berlin 1893) nachzulesen ist, wurde der Hilfsverein der Deutschen 1859 gegründet und zählte 1885 bereits 225 Mitglieder.

Seinem Namen ist unschwer zu entnehmen, dass es sich um einen uneigennützigen Verein handelt, dessen Aufgaben in Artikel 2 seiner Satzung festgelegt sind, der sich in Kurzform wie folgt zusammenfassen lässt:

• Seinen Mitgliedern und deren Familienangehörigen im Notfall Beistand zu leisten.

• Bedürftigen Personen zu helfen, auch wenn sie nicht Vereinsmitglieder sind, vorzugsweise deutscher, jedoch auch anderer Staatsangehörigkeit, wenn sie mit der deutschen Kultur durch die deutsche Sprache oder familiär verbunden sind.

• Deutsch-peruanischen gemeinnützigen, karitativen, erzieherischen, kulturellen und sportlichen Institutionen zu helfen, die nicht lukrative Ziele haben.

• Die Einrichtungen zu erstellen und zu unterhalten, die für die Erfüllung obiger Aufgaben notwendig sind.

• Deutsch-peruanische kulturelle Beziehungen zu fördern.

• Innerhalb seiner Möglichkeiten zum Unterhalt der Privatschule Alexander von Humboldt beizutragen, die sich auf Grundstücken des Vereins befindet, welche ihr kostenlos zur Verfügung gestellt sind.

Bei der Erfüllung dieser Ziele ist der Hilfsverein auf Spenden, Erbschaften, Unterstützung jeder Art und auf eine möglichst große Anzahl von aktiven, d.h. Beitrag zahlenden Mitgliedern angewiesen. Die Bundesrepublik Deutschland leistet im allgemeinen eine Beihilfe zum Budgetausgleich des normalerweise defizitär arbeitenden Altersheims.

Dieses in der Av. El Polo Nr. 395 in Surco gelegene deutsche Altersheim ist gegenwärtig das Hauptanliegen des Vereins. es bietet Raum für mehr als 40 Senioren, die dort in angenehmer Atmospäre ihren Lebensabend verbingen können. Es ist überkonfessionell und der Aufenthalt im Heim steht neben deutschen Staatsangehörigen auch Personen aus anderen Ländern des deutschen Sprachraums offen. Ebenfalls können Personen aufgenommen werden, die dem deutschsprachigen Kulturkreis durch Verwandschaft oder Sprache verbunden  sind.

Weitere Einzelheiten aus der Geschickte des Hilfsvereins sind in der Festschrift zum 125jährigen Jubiläum des Vereins nachzulesen.

Aus dieser Festschrift seien hier die Einleitungsworte zitiert, die gleichzeitig als Bitte aufzufassen sind, dem Hilfsverein als aktives Mitglied beizutreten, gleichgültig, ob Sie sich ständig in Peru aufhalten oder nur für einen befristeten Vertrag hierher gekommen sind, ob Sie Ihren Wohnsitz in Lima haben oder außerhalb der Hauptstadt: «Das Recht unserer Mitglieder ist es, den Monatlichen Vereinsbeitrag zu zahlen in der Hoffnung, dass sie nie die Hilfe des Vereins benötigen werden. Das Mitglied hat dabei die Beruhigung, einen sozialen Beitrag geleistet zu haben.»

Es geht bei der Bitte um Beitritt zum Hilfsverein nicht nur um die Erhöhung seiner Mitgliederzahl und damit der Beitragseinkünfte, sondern auch um die Notwendigkeit, den Verein zahlenmäßig wieder repräsentativ zu machen, damit er die ihm gebührende Stellung innerhalb der deutschen Institutionen in Peru einnehmen kann.

Der Verein hatte in seinen besten Zeiten nach dem 2. Weltkrieg an die 500 Mitglieder, heute sind es gerade einmal 170. Allzuviele der ersten Nachkriegsmitglieder sind heute leider nicht mehr unter uns und auch die Rückwanderung nach Deutschland hat erheblich zur Reduzierung der Mitgliederzahl beigetragen.

Dabei ist die deutsche Gemeinschaft in Peru zahlenmäßig weiterhin stark, weswegen wir an das Gefühl der Zusammengehörigkeit und die Bereitschaft zur Hilfeleistung appellieren, beides Grundlagen und Ideale, die den Verein über 140 Jahre am Leben erhalten haben. 

In unserem Aufruf, sich für die Arbeit des Hilfsvereins zu interessieren und ihm beizutreten, schließen wir die Botschaftsangehörigen, die Lehrerschaft, die Eltern der Humboldt-Schüler sowie die «Ehemaligen», die Mitglieder der deutschsprachigen Kirchengemeinden und des Club Germania sowie all diejenigen ein, die sich durch kulturelle Herkunft und Sprache dazugehörig fühlen. Mit einem monatlichen Betirag von US$ 10 können Sie die Arbeit des Vereins unterstützen.

Kontakt zum Hilfsverein und Altersheim

Beitrittserklärung




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